Am Freitag, den 19. Juni 2026, haben wir (Kultur- und Tuschteam mit Herrn Schwarzbold) die Jugendaufführung des Theaterstücks „Pamir” im Ohnsorg Theater besucht. Es hat uns allen sehr gut gefallen. Das Stück handelte von Überlebenden eines Schiffunterganges im Jahr 1957. Es waren 86 Menschen an Bord, von denen nur 6 Jugendliche überlebten, als das Schiff in einen Hurrikan geriet.
Man konnte das Plattdeutsch sehr gut verstehen und wenn was mal nicht verstanden wurde, dann konnte man es sich meistens über Mimik und Gestik oder den Inhalt der Szene ableiten.
Zum Schluss kam das Publikum noch in einen Austausch mit den SchauspielerInnen und der anwesenden Autorin Susanne Falk.
Nach der Aufführung haben wir noch eine Führung durch das Gebäude bekommen.
Im Malsaal werden die Kulissen bemalt. Dort wird alles wird erst einmal als kleines Modell gebaut, bevor es dann als Objekt für die Kulisse angefertigt wird. Anschließend sind wir in die Schreinerei geführt worden. Dort werden die einzelnen Objekte zusammengebaut, um die Kulisse zu vervollständigen. In einem weiteren Raum werden speziell stabile Sachen, wie starke Baumstämme, mit Eisen verstärkt. Danach sind wir in die Schneiderei gegangen, in der die Kostüme angefertigt werden. Auch kleine Sachen, wie z.B. schwarze Blumen, werden dort in Kleider eingenäht. Es war sehr spannend zu beobachten, wie fein die Schneider gearbeitet haben. Auch die Bühne durften wir uns aus der Nähe anschauen. Dort war noch eine Endszene für ein Theaterstück aufgebaut. Bei den Utensilien war auch ein ausgestopfter Vogel dabei. Auch das “Off” haben wir uns angesehen. Dies ist der Raum hinter den Kulissen, bevor die SchauspielerInnen die Bühne betreten. Als Letztes sind wir in die Maske gegangen. Hier werden die DarstellerInnen geschminkt, Haare gestylt oder Perücken aufgesetzt, die meistens aus echten Haaren bestehen.
Fazit: Es war sehr lehrreich und auch sehr spannend zu sehen, wie SchauspielerInnen und alle anderen Beteiligten in einem Stück zusammenarbeiten.
Wir freuen uns auf den nächsten Besuch im Ohnsorg-Theater.
Gustav Dreyer
für das Kultur- und Tuschteam